|
|
»» Meine Gedichte IIMutig geworden ob der unerwarteten positiven Resonanz ist nun bereits der 2. Band in Arbeit. Aber gut' Ding will Weile haben, zumal ich auch beruflich sehr eingespannt bin.
Hier nur ein kleiner Vorgeschmack:
Überzeugung Was ich auch tu', es wird mir gelingen. So oder so, es wird ein Sieg. Muss nicht mal kämpfen, muss mich nicht zwingen. Schaff es mit Leichtigkeit, führ' keinen Krieg.
Was mich so stark macht? Ich will es dir sagen. Ist etwas Schönes, das Mut mir gibt. Hab keine Gründe zum Jammern und Klagen. ICH WERDE VON MENSCHEN GELIEBT! Ende Oktober am Feldrain Noch ist der Himmel himmelblau, doch das Feld ist schon verblichen. Sonnenfarbig nun der Strauch. Sattes Grün ist längst gewichen. ---------- Noch fahren Traktoren die Ernte ein, doch trostlos wirkt der Acker schon. Das Gras vergilbt am Felderrain. Der Strauch blickt feurig- wie zum Hohn. --- November kommt mit raschem Schritte und pustet die letzten Strohhalme fort. Ich kuschel mich in deiner Arme Mitte. Für einen Spaziergang- kein guter Ort.
Sommerspaziergang Himmelblauer Baldachin übern Wiesengrund. Sonnenstroh auf Erntefeldern, ... Lebensfarben- friedvoll, bunt.
Atme die Farben des Lebens ein und lass sie in dir erblühn! Die warme Brauntönung der Erde, der Bäume inniges Grün ...
Vor einem Sommer
Nun sind die Wiesen junigrün, die Luft ist rosenschwer. Nun will ich nicht mehr weiterziehen. Nun suche ich nicht mehr.
Der Birnbaum treibt die Früchte an, die Beere reift am Strauch und Reben ranken himmelan ... Hier will ich schaffen auch.
Find' Ruhe hier und Kraft und Lust im junisatten Grün. Nun weiß ich wieder den Verlust, würd' ich nun weiterziehen.
Selbsterkenntnis Am liebsten lach' ich über mich, da tu ich keinem andren weh. Und es befreit auch innerlich. Entspannt mich bis zum kleinen Zeh. Es hilft enorm, das ist kein Witz, wenn ich in der allergrößten Tinte sitz'.
Vergessene Welt Hier spielten einst Kinder,in diesem Sandkasten am Rande der Stadt.Jetzt hocken Jugendliche mit Joints davor.Die Burgen und Schlösser- vor Zeiten zerstört.Zerronnen die Träume,zertreten der Sand.Er verklebte die Augen der Kinder.Stille ---- Ich kann sie spüren - diese Stille - seitdem du gingst... Und sie tut weh. Ich kann sie riechen schmecken hören. Kann sie auch sehen, wohin ich seh'.
Es ist die Stille, die mich anstarrt und nach dir schreit... Sie ist so laut. Es ist die Stille. Sie schmeckt bitter und verbrennt mir schier die Haut.
Du Du fehlst mir.
Manchmal Dem Liebsten gewidmet Schaut neugierig ins Zimmer rein. Jetzt nicht bewegen und nicht schreien! Sonst wirst du sie vertreiben, sie soll noch etwas bleiben. ------- Schwarz- weiß, das Köpfchen, die Äuglein wie Knöpfchen, das Gefieder grünlich- grau. Jetzt putzt sie sich! Schau nur, schau! Da klingelt das Handy! Ein schrecklicher Ton. Und schwubb! - Schon ist sie auf und davon!
Noch immer bewahre ich deine Briefe sehr sorgfältig auf. In dem großen Schrank, den du so schätztest seines hohen Alters wegen. Neben dem Teddy von dir, dessen Lachen so ansteckend wirkt. Und der bunten Stoffweste. (Du mochtest es nicht, wenn ich mich dunkel kleidete.) Noch immer sprichst du durch all diese Dinge zu mir. (Gewidmet meinem besten Freund Norbert, der durch einen tragischen Unglücksfall vor 23 Jahren ums Leben kam.) möchte ich gehen diesen Weg. Nur mit dir will ich es wagen. Keine Stufe, keinen Steg mehr ohne dich. Tagtägliche stündliche Nähe. Ich bin dein, du bist mein. ---- Und über dem ganz f r e i zu sein.
»» Kommentar hinzufügen |